| Das hat der TÜV in einem Gutachten im Auftrag des hessischen Umweltministeriums herausgefunden:
Dass der Wind am stärksten weht, an Orten wo die höchsten Berge HESSENs liegen, war natürlich klar.
Windgeschwindigkeiten (Jahres-Durchschnittswerte) seien in 80, 100 und 140 Metern Höhe - dort, wo die Naben der Windrad-Rotoren verschiedener Generationen sitzen – unterschiedlich. Die TÜV-Gesellschaft nutzte zum Gutachten die Wind-Messungen an Stationen des Deutschen Wetterdienstes; auch Daten der bestehenden Windkraftanlagen in Hessen. Damit wurden die Windstärken berechnet. Herausgekommen ist somit eine Windkarte für Hessen. Sie soll die Grundlage für den Ausbau der Windenergie in Hessen, für weitere Vorrangflächen für Windkraft.
Karten siehe Bilderstrecke – siehe auch IN http://www.mittelhessen.de/_em_daten/_evolver/2011/12/21/111221_1716_56_21849356.jpg
Und http://www.mittelhessen.de/lokales/region_hinterland_marburg/biedenkopf/667921_Hinterland_und_alter_Dillkreis_bieten_Potenzial_fuer_neue_Windraeder.html?em_index_page=1 -
TÜV-Karten – Studien zum WINDKRAFTPOTENZIAL des Hess. UMWELTministeriums - zeigen hohe Windgeschwindigkeiten natürlich auf den HOCH-Lagen der Mittelgebirge:
Vor allem in der Westerwaldregion des Lahn-Dill-Kreises, in der Rhön, im Odenwald, im Vogelsberg und im Rheingau-Taunus-Kreis. Ganz ordentlich pfeift der Wind in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Lahn-Dill, in dem es die Idee der kommunalen Erzeugergemeinschaft für die "Lahn-Dill-Bergland Energie" gibt. Geringe Windgeschwindigkeiten gibt es – wie zu erwarten - in den Tallagen der Mittelgebirge – Gebiete Waldecker Tafel, Kasseler Becken sowie Maingebiet.
"Aller frühestens ab einer Windgeschwindigkeit von 5,5 Meter pro Sekunde (19,8 Stundenkilometer) werden Windräder gebaut", erklärt Thorsten NEELS - Sprecher des hessischen Umweltministeriums – gegenüber der Presse. Das seien „Erfahrungswerte des Ministeriums und eine Erkenntnis aus Gesprächen mit Windpark-Betreibern“.
Die Windgeschwindigkeit sei ein Faktor für eine rein wirtschaftliche Entscheidung. Diese Windgeschwindigkeiten von mindestens 5,5 Metern pro Sekunde gebe es in 100 Metern Höhe über dem Erdboden auf rund 31 Prozent des Bundeslandes Hessen. Und: 40 Meter weiter oben wehe der Wind auf 67,2 Prozent der Fläche Hessens schneller als 5,5 Meter pro Sekunde.
Im Westerwald, mit der Fuchskaute als höchstem Berg (657 Meter), zeigen laut Studie "weiträumige zusammenhängende Flächen ein Windpotenzial von 5,75 Meter pro Sekunde (entspricht 20,7 Stundenkilometer). Exponierte Standorte erreichen Windgeschwindigkeiten von bis zu 6,75 Meter pro Sekunde (24,3 Stundenkilometer)".
Bislang stehen 640 Windräder in Hessen, künftig sind 4000 möglich
Für den Bau künftiger Windräder seien maßgeblich die Werte in 140 Meter Höhe, sagt Joachim WIERLEMANN: Er ist der Landesvorsitzende im "Bundesverband Windenergie". Windräder dieser Größe seien der künftige Standard. So groß sind auch die bestehende Anlage in Oberdieten (Hinterland). Siehe dazu BERICHT GZ: So groß sollen auch die fünf bis sechs HILSBERG-Anlagen werden, die Bad Endbach bauen nach dem FLORIANSPrinzip bauen will. GEGEN den GEGEN-Wind einer BÜRGER-Initiative.
MEHR: CDU Bad Endbach: „Sankt-FLORIANS-Prinzip“ wird von der Gemeinde Bad ENDBACH in Anspruch genommen. KAMPF um den Standort der WINDRÄDER im Wald über HOLZHAUSEN (Hünstein)
IN:
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/61021/cdu-bad-endbach-sankt-florians-prinzip-wird-von-der-gemeinde-bad-endbach-in-anspruch-genommen-kampf-um-den-standort-der-windraeder-im-wald-ueber-hol/
WINDRÄDER auf dem DÜNSBERG?
Die Windkarten des TÜVs bedeuten NICHT, dass überall, wo sich Windräder lohnen, auch welche gebaut werden.
Die Investoren achten laut Ministeriumssprecher NEELS zum Beispiel auch auf die
Akzeptanz der Windräder in der Bevölkerung vor Ort,
auf Abstandsregelungen zu Städten und Dörfern
sowie auf die Anbindung der Windparks an Straßen.
Darüber hinaus nimmt der
NATURSCUTZ
Einfluss auf den Bau von Windrädern.
Die Standorte müssen geprüft werden: Beispielsweise auch, ob künftige Anlagen dort den VOGELFLUG belasten könnten.
Das seien Faktoren, die das Regierungspräsidium berücksichtigen MUSS, wenn es im Regionalplan neue Vorrangflächen für Windkraft ausweist.
Laut Joachim WIERLEMANN vom "Bundesverband Windenergie" wertet die Behörde in Gießen die vom TÜV festgestellten Potenziale aus. Im Frühjahr wolle das Regierungspräsidium dann eine EIGENE Karte für MITTELHESSEN - also für die fünf Landkreise:
Lahn-Dill, Marburg-Biedenkopf, Limburg-Weilburg, Gießen und Vogelsberg - herausgeben.
Die bisherige Maßgabe des Regierungspräsidiums lautet: Bis 2020 soll mehr als ein Drittel des Stromverbrauchs in Mittelhessen aus erneuerbaren Energien kommen.
Der Energiegipfel in Hessen hat vor einem Monat den Ausbau der erneuerbaren Energien beschlossen. Bis 2050 soll sie 100 Prozent des Stroms in Hessen liefern. KÜNFTIG sollen zwei Prozent der Landesfläche für Windkraft genutzt werden. Nach Experten wären darauf 4000 Windkraftanlagen möglich. Bislang stehen 640 Windräder in Hessen, zwei Drittel davon im Vogelsberg.
Siehe auch dazu:
Wo WIND Gegen-WIND erzeugt: UNMUT der WUT-Bürger über Windkrafträder (WKA). Deplaciertes im BERGe-LAND des Kreises Marburg-Biedenkopf. WUT-Bürger zu MUT-Bürgern…
IN http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/60768/wo-wind-gegen-wind-erzeugt-unmut-der-wut-buerger-ueber-windkraftraeder-wka-deplaciertes-im-berge-land-des-kreises-marburg-biedenkopf-wut-buerger-zu/
ZUM TÜV:
http://www.tuev-sued.de/anlagen_bau_industrietechnik/branchenloesungen/energie/erneuerbare_energien/windenergie?cnsl_redirectionMode=marketing&cnsl_redirectionSourceURL=home_de.redirect.technische_anlagen.windenergie.redirect&cnsl_redirectionSourceDomain=http://www.tuev-sued.de/
EBENDA
TÜV SÜD hat Windpotenzialkarte für Hessen erstellt
Im Auftrag des hessischen Umweltministeriums hat TÜV SÜD eine Windpotenzialkarte für das Bundesland Hessen erstellt. Aufgrund ihrer hohen Genauigkeit ist die Windkarte ein wichtiges Instrument für die Ermittlung von Windvorrangflächen. Damit liefert die Karte eine belastungsfähige Datenlage für den gezielten Ausbau der Windenergie.
Mit der Windpotenzialkarte habe
die hessische Landesregierung – so ist zu lesen -:
„ein wichtiges Planungsinstrument für die Regionalverbände geschaffen. Durch die methodisch einheitliche Windkartierung für das ganze Land liegt den Regionalversammlungen eine belastungsfähige Entscheidungsgrundlage für die Ermittlung und Ausweisung von Vorrangflächen für neue Windenergieanlagen vor.“
„Wir haben die Windkartierung nach dem aktuellen wissenschaftlichen Stand und mit einem speziellen Berechnungsmodell durchgeführt, das auch im Binnenland und in komplexem Gelände aussagekräftige Ergebnisse liefert“, sagt Peter Herbert Meier, Leiter der Abteilung Windgutachten der TÜV SÜD Industrie Service GmbH. „Das Ergebnis ist eine umfassende Kartierung des nach den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nutzbaren Windenergiepotenzials in Hessen.“
KARTE EBENDA von HESSEN. Siehe Bilderstrecke.
ACHTUNG
Zum Beitrag
TÜV erstellt GUTACHTEN zu WINDKRAFT-Potenzial: Wo sich in HESSEN WINDRÄDER lohnen. Windkarte für Hessen. Dünsberg bei Gießen geeignet !?
IST WIHTIG ZU WISSEN:
BÜRGERinnen werden NICHT gefragt:
Keine aktive Rolle sieht das Prozedere bei WINDRAD-Planungen vor: bei Straßenbauprojekten gibt es eine „Offenlegung“; hier NICHT. Eine sog. Regionalversammlung entscheidet ob Abweichungen vom „Regionalplan“ stattgegeben wird; in dem 13-Kopfe-Ausshuss sitzen PARTEIen-Politiker!
ZU GLADENBACH siehe mehr in GZ:
VER-RÜCKT! GOLDGRÄBER-Stimmung & wka-EUPHORIE in GLADENBACH: Ohne WINDHUNDPRINZIP (Knierim) könnten 48 Windkraftanlagen um Gladenbach betrieben werden
von Werner Hahn aus Gladenbach | am 06.12.2011 |
http://www.myheimat.de/gladenbach/kultur/ver-rueckt-goldgraeber-stimmung-and-wka-euphorie-in-gladenbach-ohne-windhundprinzip-knierim-koennten-48-windkraftanlagen-um-gladenbach-betrieben-werden-d2367408.html



