Navigation:
ABOplus Anzeigen- und Abo-Service

Leserperspektive von Bürgerreportern auf myheimat.de

Marburg
MIT GRANDIOSER FILMMUSIK FEIERT DER EVANGELISCHER POSAUNENCHOR BRACHT SEIN 60 JÄHRIGES JUBIL ÄUM.
Alle Beiträge des Autors auf myheimat.de | In diesem Jahr blickt der Evangelische Posaunenchor Bracht auf seine 60-jährige Vereinsgeschichte zurück. Der Höhenpunkt der Jubiläumsfeier findet vom 27.August bis 29.August statt.
Eingeleitet wurde die Feier am Freitag den 27. August 2010 auf dem Friedhof von Bracht mit einem Totengedenken an die verstorbeben ehemaligen Mitbegründer und Mitgliederdes Posaunenchores. Es wurden 3 Choräle gespielt und Pfarrer Dierk Brüning hielt eine kurze Andacht auf die Verstorbenen. Ebenso gedachte der 1. Vorsitzende Karl-Heinz Koch der ehemaligen Mitglieder und nannte ihren Namen. Während der Festwoche wurden auf die Gräber Blumen niedergelegt. Symbolisch für diese Geste haben die 2 Vorstandsmitglieder Karl-Heinz Koch, Peter Koch und Norbert Merle eine weiße Nelke auf die 3 Gräber der Gründungsmitglieder niedergelegt.
Nach dieser Andacht marschierte der Posaunenchor vom Friedhof aus durch das Dorf bis zur Festhalle.
Eigentlich sollten die Veranstaltungen an den 3 Tagen auf dem Dorfplatz statt finden, aber wegen dem unbeständigem Wetter wurde in den letzten Tagen für diesen Zweck die Mehrzweckhalle noch schnell mit feierlicher Dekoration hergerichtet.
Mit einem Rahmenprogramm einiger ansässiger Vereine und natürlich auch Gratulationsreden der Ehrengäste ging die Feier weiter.
Der 1. Vorsitzenden Karl-Heinz Koch begrüßte die anwesenden Ehrengäste und die Zuschauer und bedankte sich bei allen Mittwirkenden des Posaunenchores und bei den im Hintergrund fleißigen Helfern.
Danach gratulierten zum 60 jährigem Jubiläum die beiden Schirmherren dieser Veranstaltung der Bürgermeister Manfred Barth und Pfarrer Dierk Brüning.
Nach diesen Herren betraten die Kleinsten die Bühne. Die Kindergarten Kinder sangen und zeigten ein Wanderlied, dann sangen sie "jeden Morgen stehen wir auf", zum Schluß sangen sie und tanzten sie das Fliegerlied.
Der stellvertretende Landrat Herr Hoim und Herr MdB Sören Bartol waren die nächten Gratulanten.
Die Liederzwerge und "Joyful Music" unterhielten anschließend mit 3 Liedern das Publikum.
Der ehemalieger Pfarrer Herr Kellner
überreichte ebenso wie seine Vorredner nach seinem Grußwort seinen mitgebrachten Geschenk dem 1. Vorsitzenden Karl-Heinz Koch. Es war ein kleines Buch über die "PAUSE". Er fügte hinzu, dass auch in der Musik das Wichtigste die "Pause " wäre.
Den nächste Programmpunkt gestalteten 4 Damen des "Bracht aktiv" Vereins mit einem Sketch in Mundart und sie stellten sich vor , wie so ein
"100 jähriges" Jubiläumsfeier aussehen würde.
Als letzte gratulierten betraten den Rednerpult Herr Stadtverordneter Müller und Herr Ortsvorsteher Swora. ihnen folgte der Gesangverein Bracht mit 2 Liedern.
Nach einer Umbau-Pause auf der Bühne kam dann endlich der Posaunechor zu seinem mit Spannung erwarteten Auftritt.
Aus 6 Jahrzehnten wurde jeweils für 1 Jahrzehnt eine Titelmusik aus einem für diese Zeit aktuellen Film gespielt. Auf einem großen Leinwand wurde dieser Film, dessen Musik aufgeführt wurde, in Ausschnitten gezeigt. Vorher aber erzählte Kartsen Dittmar die wichtigsten Ereignisse aus der Vereinsgeschichte dieses Jahrzehnts.
Souverän wie immer führte er auch den ganzen Abend durch das Programm.
Für 1950 dem Gründungjahr wurde der Film von Dick und Doof gezeigt und dessen Lied aufgeführt.
In den 60-er Jahren war für die Kinder, die an diesem Abend sehr zahlreich vertretn waren, "Pippi Langstrumpf" die Lieblingsfigur. So konnte man als Zuschauer beim Betrachten der Filmausschnitte das Lied von Pippi hören.
Die 70-Jahre standen ganz im Zeichen von 007James Bond. Aus seinem Film "Goldfinger"wurde der 3. Titel aus einem Musikfilm gespielt.
Die Blues Brothers symbolisierten mit ihrem Lied "Everybody needs sombody" die 80-er Jahre.
Die junge Sängerin Nina Quenti sang für die 90-er Jahre aus dem Film "Titanic"
den Titel" My heart will go on".
Der absolute Höhenpunkt war das letzte Stück, vom letzten Jahrzehnt . Aus "Fluch der Caribic" mit Film-Szenen auf der Leinwand konnte man dessen
Titelmelodie nur noch mit "Gänsehaut" geniessen.
Mit tosendem Applaus dankte das Publikum dem Posaunenchor für die fantastische Darbietung der einzelnen Musikstücke. Natürlich wurden sie ohne Zugabe nicht von der Bühne gelassen. Hachdem zuvor schon das "Titaniclied" wiederholt wurde, haben die Musiker das letzte Stück aus dem "Fluch der Caribik" noch Mal als Zugabe gespielt!
Nach einer kleinen Pause liess man den ersten Abend mit einigen Egerländer Weisen ausklingen. Sabine Seelbach und Jürgen untermalten mit gesanglichen Einlagen diese letzte Programmpunkt.
Nun folgte der gesellige Teil des Abends.
Es war eine rund um gelungene und schöne Feier, mit grandioser Musik.
Nicht umsonst ist der Evangelischer Posuanenchor von Bracht über die Grenzen des Dorfes seit Jahren bekannt.
Den Samstag Abend gestalteten befreundete Posaunenchöre die 3 Tägige Feier. Es spielten die"Trachtenkapelle Wohra", der "Musikverein Rauschenberg", das "Blasorchester der FFV Mardorf" und der "Evang.Posaunenchor Gemünden".
Ganz im Zeichen des Kreisposaunenfestes stand der Abschlußtag. Alle Posaunenchöre des Kirchenkreises Kirchhain nahmen um 10:30 am Fest-Gottesdienst teil. Pfarrer Dierk Brüning gestaltete das Gottesdienst und Dekan Rainer Staege hielt die Festpredigt. Bei einem gemeinsamen Mittagessen unterhielt man sich gemütlich mit Freunden. Am Nachmittag wurden die ca.400 Zuschauer von dem evangelischen Posaunenchor Schwabendorf unterhalten und den Ausklang der Jubiläumsfeier bestritten die Rosenthaler Musikanten mit volkstümlichen Weisen.Großen Zuspruch und Absatz fand ein vielfältiger Kuchenbüffet das von den Vereinsfrauen gebacken und gespendet wurde.
Alle Beteiligte waren der Meinung , es war ein wunderbar gelungenes Fest.

Weiteres zum Artikel auf myheimat.de

Entdecken Sie auf myheimat.de viele weitere nützliche Informationen
und Interaktionsmöglichkeiten zu Artikel und Autor.

Mehr zum Thema finden Sie auf myheimat.de

Kommentare von myheimat.de

29.08.2010
Friederike, da hast du einen schönen ausführlichen Beitrag von diesem wundervollen Abend gemacht. Das war im positivsten Sinn "Ganz großes Kino" in Bracht!
29.08.2010
Horst, ich war heute zum Gottesdienst da, es war sehr schön, obwohl es in der Mehrzweckhalle Statt fand.
Am Nachmittag spielten dann noch die Schwabendörfer, die nicht unbedingt passende Musik brachten. Danach waren noch die Rosenthaler Musikanten dran, die waren schon viel besser, aber keiner kommt an die Brachter dran. Unsere Ohren sind einfach von ihrer Musik verwöhnt. ;-))
LG Friederike

Kommentar schreiben

Dieser Beitrag wurde von einem Bürgerreporter auf myheimat.de geschrieben. Um den Artikel zu kommentieren und um selbst Nachbarschaftsnews aus dem eigenen Ort zu schreiben, klicken Sie einfach hier (myheimat ist natürlich komplett kostenfrei):

44692 Bürger machen schon mit

Stefan Gauly
Wolfgang Heuser
Sönke Preck
Fred Hampel
Cornelia Gerhardt
Stephan Stüttgen
Rupert Eichler
Holger Küblbeck
Harry Clemens
Melanie Schneider
Dieter Irle
Walter Munyak
Marburger Schwimmverein 1928 e.V.
Regina Sarraje
VfL 1860 Marburg
Martin & Christine Kewald-Stapf/Stapf
TSV Ockershausen Edgar Meistrell
OP FanSofa
Sehen Sie nach, welche Bürgerreporter aus der Region Marburg auf myheimat.de über ihren Heimatort berichten.


Darum mache ich bei myheimat mit:

Hartmut Stümpfel macht bei myheimat mit, weil:
"...das endlich eine Möglichkeit ist, anderen Menschen ohne finan­ziellen Einsatz alles mitzuteilen, was einen bewegt. Ich schreibe nicht viel, ich zeichne lieber - lustig, kritisch oder satirisch."
Uta Kubik-Ritter macht bei myheimat mit, weil:
"...myheimat die unterschiedlichsten Menschen verbindet; das ist interessant und ich kann mit vielen "myheimatlern" kommunizieren. Freude bereiten mir vor allen Dingen Berichte aus aller Welt, denn auch ich reise viel, und schreibe gerne darüber."
Susanne Krajewski macht bei myheimat mit, weil:
"...myheimat für mich eine Möglichkeit ist, meine Hobbys, Schrei­ben und Fotografieren, ausleben zu können. Hinzu kommt der nette persönliche Umgang, so sind schon einige Freundschaften entstanden."